Home » Kalorien » Gemüse » Die Aubergine, Kalorien und Nährwerte – regt den Stoffwechsel an
Stark aromatisch und geschmacksvoll werden die Auberginen erst beim Dünsten
Auberginen sind aus der mediterranen Küche nicht mehr wegzudenken. Sie sind Kalorienarm und regen den Stoffwechsel an.

Die Aubergine, Kalorien und Nährwerte – regt den Stoffwechsel an

Die Aubergine, oder auch Eierfrucht genannt, ist ein typischer Bestandteil der Küche rund ums Mittelmeer. Sie wird nur Gegart, Gebraten, Gegrillt, oder Gekocht – verwendet.

Ihr Ursprung wird in Asien vermutet, in Europa fand man sie in Andalusien und seit ca. dem 15. Jahrhundert wurden sie in Italien Kultiviert. Heute werden sie hauptsächlich in der Türkei, in Italien und Deutschland Angebaut.

Sie ist sehr beliebt und überall in den Geschäften und auf dem Markt erhältlich. Am bekanntesten ist sie in Deutschland in violetter, bis schwärzlicher Farbe, es gibt sie jedoch auch in weiß und weiß-Violett gestreift.

Kalorien und Nährwerte der Aubergine

Die Aubergine leistet einen wertvollen Beitrag zur Stoffwechselaktivierung, sowie zur Neutralisierung der im Stoffwechsel anfallenden Säuren. Zum Großteil ist dies dem hohen Kaliumgehalt ( 229 mg), bzw. dem gleichzeitig sehr niedrigen Natriumgehalt der Aubergine zu verdanken.

Auberginen haben pro 100 Gramm 25 Kalorien ( kcal.), sowie einen Fettgehalt von 0,2, Gramm. Sie enthalten kein Cholesterin und 6 Gramm Kohlenhydrate, weiter Ballaststoffe, Ascorbinsäure, Eisen, Magnesium und Kalzium. Außerdem Vitamine, wie Vitamin A und Vitamin B6.

Die Aubergine, wenig Kalorien, regt den Stoffwechsel an

Die Aubergine ist eines der wenigen Gemüse, die den Körper trotz ihres süßen Geschmacks wärmen und den katabolischen Stoffwechsel anregen. Die Aubergine fördert durch den Kalium- und Ballaststoffgehalt eine gesunde Herztätigkeit, sowie die ausgleichende Aufrechterhaltung von Blutdruck, bzw. den Blutzuckerwert.

Damit eignen sich Auberginen hervorragend zum Abnehmen, oder zur Gewichtsreduktion. Ihre fettlöslichen Ballaststoffe haben die Fähigkeit, einen erhöhten Cholesterinspiegel, nämlich das LDL-Cholesterin, zu senken. Dazu regt sie mit Unterstützung ihrer natürlichen Bitterstoffe die Verdauung an.

Auberginen Zubereiten

Auberginen Braten, ist eine gute Basis für eine Vielzahl von Auberginen Rezepten, in Streifen geschnitten wird sie mit Pasta angerichtet, oder gewürfelt mit Tomaten als Mischgemüse zu Hackbällchen, oder Kurzgebratenem serviert. Ein Hingucker sind Auberginen Röllchen.

Die Früchte werden der Länge nach in gleichmäßige dünne Scheiben geschnitten. Mit einem Hobel funktioniert das besonders gut. Die Scheiben werden kurz von beiden Seiten gebraten, dann folgt die Füllung. Für frische Appetitanreger an heißen Sommertagen ist Frischkäse, oder Ricotta die Füllung der Wahl.

Gegrillte Auberginen

Ganze Auberginenscheiben können statt in der Pfanne, auch auf dem Grill erhitzt werden. Dazu dürfen sie jedoch nicht zu dünn geschnitten sein. Außerdem müssen sie auf einer Folie gegrillt, oder gut mit Öl bestrichen sein.

Zum deftigen Steak, oder zur Dorade, zum Lamm, oder auch zum Thunfisch ist das einfache Grillgemüse eine gute Beilage. Aubergine im Backofen zubereitet, ist ebenso eine köstliche Variante. Für ein Vorspeisenbuffet lassen sich Pasten gut vorbereiten – zum Beispiel als Dip für Gemüse, oder Crostini.

Orientalische Zubereitung der Aubergine

Die orientalische Auberginenpaste Babaganoush, kann als Vorbild für die Zubereitung aller möglichen Pasten varianten dienen: Die ganzen  Früchte werden mehrfach mit der Gabel eingestochen und im Ofen mindestens zwanzig Minuten gebacken. Sobald die Gebackenen Auberginen etwas abgekühlt sind, werden sie halbiert, das Fruchtfleisch ausgelöst und grob zerkleinert.

Alle mediteranen Kräuter und Kräuter der Provence sind hervorragende Begleiter. Das milde Aroma der Auberginen verträgt gut auch kräftige Aromen. Dazu kann man sehr gut Oliven mit Öl und Knoblauch, sowie Pfeffer und Chili zum Würzen empfehlen.

Tipps und Lagerung

Wenn Sie Auberginen kaufen, sollten Sie auf die frische achten, dies ist an der glänzenden, glatten Haut und dem leicht nachgebenden Fruchtfleisch erkennbar. Wenn sie überreif sind, bekommen sie gelbe und braune Flecken und ihr Glanz geht verloren.

Die Aubergine gehört zur Gruppe der Nachtschattengewächse und enthält genau wie ihre Verwandten, die Kartoffel, oder die Tomate, Solanin. Das Solanin ist eine schwach giftige Verbindung, die sich in den unreifen Nachtschattengewächsen befindet.

Mit zunehmender Reifung nimmt jedoch der Solanin Gehalt ab, daher sollten nur reife Früchte verwendet werden. Werden die Früchte gekocht, so sollte das Kochwasser weggeschüttet werden.

Da die Aubergine Bitterstoffe enthält, empfiehlt es sich, sie vor der Zubereitung mit etwas Salz zu bestreuen, denn das Salz zieht nicht nur überschüssiges Wasser heraus, sondern neutralisiert den bitteren Geschmack.

Am besten Lagern Sie Auberginen nicht bei Zimmertemperatur, sondern kühl.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *